Gesundheitswesen

 

Jeder, der in Österreich über die Höhe der Geringfügigkeitsgrenze hinaus arbeitet,  ist unfall-, kranken- und pensionsversichert.

Geht man keiner Berufstätigkeit nach und ist auch nicht arbeitslos gemeldet, besteht in Österreich - im Gegensatz zu Slowakei und Tschechien - kein Anspruch auf Krankenversicherung. Falls Sie über keine Krankenversicherung verfügen, müssen Sie die Kosten für die Behandlung selbst tragen.

Das österreichische Versicherungssystem baut auf dem traditionellen Familienmodel auf: ein Elternteil, üblicherweise der Mann, ist erwerbstätig und somit versichert, Ehefrau und Kinder können bei ihm mitversichert sein. Sie haben Anspruch auf dieselbe volle Behandlung und Pflege. Im Falle der Erwerbstätigkeit der Frau hat diese eine eigene Versicherung.

Das österreichische Gesundheitssystem wird aus öffentlichen Mitteln sowie aus privaten Beiträgen finanziert. Zu den privaten Mitteln zählen z.B. die Rezeptgebühr, Taggeld bei Spitalsaufenthalten, oder Selbstbehalte. Diese müssen selbst getragen werden.